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Sommerzeltlager 2025 - Rückblick

21.10.2025

 

Unter dem Motto „Die wilden Kerle“ veranstaltete die Kolpingjugend Waldstetten auch in diesem Jahr wieder ihr traditionelles Sommerzeltlager – diesmal wieder in Tannhausen-Bergheim.

Bereits am Freitag vor der offiziellen Anreise wurden die Zelte für neun ereignisreiche und abenteuerliche Tage aufgeschlagen. Mit auf Schatzsuche gingen 43 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von neun bis fünfzehn Jahren sowie ein engagiertes 35-köpfiges Leiterteam, das mit viel Herzblut für ein unvergessliches Lagererlebnis sorgte. Zwar zeigte sich das Wetter zu Beginn noch von seiner launischen Seite – Regenjacken gehörten daher zur Standardausrüstung – doch zum Glück blieb es meist beim Nieseln. Zur Wochenmitte wurden wir dann mit Sonne belohnt, und das geplante Programm konnte bei bestem Wetter stattfinden. Die eingepackten Kappen und die Sonnencreme kamen nun endlich zum Einsatz – wenn auch nicht bei allen gleichermaßen gründlich.

 

Die wilden Kerle übernehmen das Lager

Gleich zu Beginn wurden passend zum Motto Banner und Namensschilder gebastelt, sodass jeder wilde Kerl oder jede wilde Kerlin sofort erkannt und den jeweiligen Mannschaften zugeordnet werden konnte. Die gesamte Woche steckte voller Highlights, die vom Leiterteam mit viel Liebe zum Detail vorbereitet wurden. Dazu gehörten auch dieses Jahr die drei großen Geländespiele:

 

1. Die Schatzsuche

Als Auftakt wartete gleich ein echtes Abenteuer: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer traten in zwei großen Gruppen an und mussten sich in verschiedenen Spielen Hinweise auf den versteckten Schatz verdienen. Nur durch das Kombinieren beider Gruppenhinweise konnte am Ende der Schatz geborgen werden – ein Wettlauf, bei dem alle mit Feuereifer dabei waren.

2. Spiele ohne Grenzen

Am Dienstag ging es weiter mit den Spielen ohne Grenzen, bei denen logisches Denken, handwerkliches Geschick, Sportlichkeit und vor allem Teamgeist gefragt waren. Die vielfältigen Aufgaben sorgten für Spannung, Lachen und jede Menge Spaß – sowohl bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmer als auch beim zuschauenden Leiterteam.

3. Die Lagerolympiade

Traditionell eröffnet durch ein Theaterstück des Leiterteams, standen bei der Lagerolympiade in diesem Jahr – wie sollte es anders sein – die wilden Kerle im Mittelpunkt. In der Geschichte verteidigten sie ihr legendäres Stadion, den „Teufelstopf“, gegen den fiesen Dicken Michi und seine Bande. Doch das war noch nicht alles: Kapitän Leon wurde von den „biestigen Biestern“ entführt! Um ihn zu befreien, mussten die Teilnehmer*innen im Rahmen der Lagerolympiade zahlreiche Spiele meistern. Darunter Klassiker wie der BW-Parcours, das BH-Schleudern, ein Quiz und viele weitere kreative Aufgaben. Alle Teams schlugen sich mit Bravour – und hatten dabei riesigen Spaß.

 

Besondere Programmpunkte der Woche

Ökumenischer Gottesdienst:

Am Mittwoch besuchte uns Pfarrer Krieg und gestaltete gemeinsam mit uns einen thematisch passenden Gottesdienst rund um das Motto „Die wilden Kerle“. Gemeinsam wurde gesungen, gedankt und innegehalten.

Die Leitersuche:

Ein echtes Abenteuer wartete in der Nacht, als sich das Leiterteam in kleinen Gruppen im Wald versteckte. Ausgestattet mit Solarfackeln statt Taschenlampen machten sich die Teilnehmer*innen zeltweise auf die Suche. Das Spiel forderte Mut, Orientierungssinn und Zusammenarbeit – und die verlängerte Wachzeit am Abend war natürlich ein zusätzliches Highlight.

Der Besuchertag:

Am Freitag durften Eltern, Geschwister und Freunde das Lagerleben hautnah miterleben. Neben einem kleinen Showprogramm gab es wie jedes Jahr Wurstsalat zum Vesper. Beim traditionellen Spiel Leiter vs. Teilnehmer vs. Eltern zeigten alle noch einmal vollen Einsatz, bevor der Tag mit gemeinsamen Liedern ausklang.

Lagerleben, Freizeit & Lagerfeuerromantik

Trotz vollgepacktem Programm blieb jeden Tag genug Zeit zum Entspannen. Ob Freundschaftsbändchen knüpfen, Brett- oder Ballspiele, chillen im Zelt oder spannende Geschichten aus früheren Lagern – die freie Zeit wurde intensiv genutzt. Besonders beliebt war abends das gemeinsame Völkerballspiel bis zum Sonnenuntergang.

Ein weiteres Highlight war unser Freibadbesuch am Sonntag:

Nach einem gemütlichen Nutellawecken-Frühstück wanderten wir los, legten unterwegs eine Grillpause ein und verbrachten den Nachmittag mit Schwimmen, Volleyball und Entspannen, bevor es mit dem Bus zurück zum Zeltplatz ging.

Abends klang der Tag meist am Lagerfeuer aus:

Bei Liedern wie „Hobelbank“, „In Texas Kneipe“ oder „Country Roads“, begleitet von Gitarrenklängen, kam richtige Lagerromantik auf. An zwei Abenden durften natürlich auch Stockbrot und Marshmallows nicht fehlen – ein echter Klassiker, der jedes Jahr begeistert.

 

Danke für ein unvergessliches Zeltlager!

Zum Schluss bleibt uns nur noch eines zu sagen:

Danke an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die das Zeltlager 2025 wieder zu einem unvergesslichen, lustigen und besonderen Erlebnis gemacht haben – ihr wart großartig!

Ein riesiges Dankeschön geht auch an unser fantastisches Leiterteam, das mit Engagement, Kreativität und Teamarbeit ein tolles Programm auf die Beine gestellt hat.

Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr – hoffentlich mit vielen von euch wieder dabei!

 

Euer Leiterteam